«Ja, ich will» – Faire Steuern und Renten endlich auch für Ehepaare

«Ja, ich will» – Faire Steuern und Renten endlich auch für Ehepaare

Heute bezahlen Ehepaare mehr Steuern und bekommen weniger AHV-Rente als unverheiratete Paare. Um diese Diskriminierung zu beenden, sammeln wir jetzt Unterschriften für unsere Initiativen für faire Steuern und für faire Renten. Unterstütze auch du Fairness für alle Paare.

Faire Renten

Ehepaare werden heute in der AHV diskriminiert. Tatsächlich erhalten unverheiratete Paare mit zwei getrennten AHV-Renten bis zu 200% des Höchstbetrags einer AHV-Rente. Ehepaare bekommen allerdings maximal 150% des Höchstbetrags. Und zwar selbst dann, wenn beide Ehepartner immer voll in die AHV eingezahlt haben. Davon sind circa 700’000 Personen betroffen. Das sind fast 9 von 10 Rentner-Ehepaaren.

Willst auch du faire AHV-Renten für Ehepaare? Dann unterschreibe jetzt unsere Initiative für faire Renten und hilf uns, die diskriminierende Begrenzung der AHV-Renten für Ehepaare aufzuheben.

Faire Steuern

Ehepaare werden heute auch bei der Steuer diskriminiert. Denn ihr Einkommen wird bei der Steuerberechnung zusammengerechnet. Rund 1’400’000 verheiratete Personen fallen so in eine höhere Steuerstufe als Unverheiratete. Sie zahlen dann mehr Bundessteuern, obwohl sie das gleiche Einkommen haben.

Willst auch du faire Steuern für Ehepaare? Dann unterstütze jetzt unsere Initiative für faire Steuern, mit der wir die alternative Steuerberechnung einführen wollen. Die Steuerverwaltung macht dann für verheiratete Paare zwei Berechnungen:

  1. So wie heute, eine gemeinsame Berechnung der Besteuerung des Ehepaars.
  2. Neu eine alternative Berechnung, die der Besteuerung von unverheirateten Paaren entspricht.

Bezahlen muss das verheiratete Paar dann nur den tieferen Steuerbetrag. Das ist einfach und fair. Für verheiratete Paare ändert sich sonst nichts: Sie werden wie bisher nur eine Steuererklärung einreichen.

Jetzt hier unterschreiben, für faire Steuern für alle Paare!

 

Mehr zu den beiden Initiativen

 

 

 

Wünsche, quasi «in Stein gemeisselt»

Wünsche, quasi «in Stein gemeisselt»

Solidarität, Gelassenheit, Wohnqualität und Mut zu verzeihen: Das sind einige der Wünsche, die im Dezember und Januar, auf Steine geschrieben, im ganzen Dorf zu lesen waren.

Plötzlich waren sie überall. Im ganzen Gemeindegebiet standen um die Weihnachtszeit und im Januar Verbundsteine, geschmückt mit dem Zuchler Wappen und versehen mit einem Wunsch für Zuchwil. Die Aktion erinnerte an den Wunschbaum vom Jahr zuvor. Da war die Linde vor dem Gemeindehaus mit Kleeblättern geschmückt, und auf jedem war ebenfalls ein guter Wunsch zu lesen.
Tatsächlich steckten dieselben Personen hinter den Wunschsteinen. Dies bestätigte Melanie Renda, eine der Initiantinnen der Zuchler Wunsch-Aktion. «Im letzten Jahr hatten wir viele positive Reaktionen auf unseren Wunschbaum», erinnert sie sich. «Und da lag der Gedanke nahe, wieder etwas Vergleichbares zu machen.» Als sie mit ihren Kindern Steine bemalte, sei ihr die Idee mit den Wunschsteinen gekommen. Heinz Nellen, Ruth Vescovi und sie steckten die Köpfe zusammen, und gemeinsam erarbeiteten sie das konkrete Projekt. «Wir fragten im Gemeinderat, ob sich noch jemand daran beteiligen möchte», erzählt Melanie Renda weiter. Als sich niemand meldete, packte das Kreativteam Nellen/ Vescovi/Renda die Sache alleine an.

Was beschäftigt die Zuchler*innen?
Neben den 22 «Wunsch-Pflastersteinen», die sie im Dorf verteilten, stellten die drei eine Wunschbox neben den offenen Bücherschrank. Die Idee: Zuchlerinnen und Zuchler sollten ihre Wünsche an die Gemeinde dort deponieren, um herauszufinden, was die Leute beschäftigt und was ihnen wichtig ist. Und: «Wir haben über 20 Rückmeldungen erhalten», freut sich Melanie Renda. «Einige waren anonym, aber die meisten, die uns schrieben, haben auch ihren Namen angegeben.»

Verschiedenste Themen
Es sei vor allem um Themen wie den Langsamverkehr oder Begegnungszonen gegangen. Aber auch mehr und schönere Spielplätze seien offensichtlich ein Bedürfnis. Oder die Mülltrennung beim Friedhof. Die Wünsche würden nun aufgelistet und dem Gemeinderat vorgelegt, damit dieser sie in die Legislaturziele, die aktuell erarbeitet werden, einfliessen lassen könne.
Auch die Wunschsteine kamen offenbar gut an: Sie habe von Leuten gehört, die ihre Spaziergänge extra durchs Dorf verlegten, um möglichst viele Steine aufzuspüren. Einige Steine seien mitgenommen und vor dem Gemeindehaus platziert worden, andere seien ganz verschwunden. «Als wir die Steine Mitte Januar wieder einsammelten, fanden wir nur noch 18 Stück», so Melanie Renda. Ob die restlichen nun irgendwo als Briefbeschwerer oder Türstopper eine neue Aufgabe gefunden haben? Wer weiss…

Text: ZuchlerKurier, Monika Frischknecht

 

 

Die Mitte Zuchwil wünscht frohe Festtage und ein schönes neues Jahr

Die Mitte Zuchwil wünscht frohe Festtage und ein schönes neues Jahr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Zeiten sind weiterhin herausfordernd, denn die Pandemie hat auch im 2021 unser Arbeits- und Privatleben mitgeprägt.🎄

✨ So wünschen wir Ihnen ein versöhnliches Jahresende und viel Elan, Energie und Optimismus, um fürs neue Jahr gewappnet zu sein. 🍀